Blutdruck 117 zu 102: Hypertonie Grad 2

117 / 102 mmHg
Hypertonie Grad 2
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180117DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 360808590100110102
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 2“, der andere in „Optimal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 117 zu 102 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 2 — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg117/102niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 117 zu 102 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

15 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
107 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 117 zu 102: Isolierte diastolische Hypertonie

Bei 117 zu 102 ist nur der untere Wert erhöht. Diese seltenere Form kommt häufiger bei jüngeren Menschen vor; der kleine Abstand von 15 mmHg gehört zum Bild. Auch ein isoliert erhöhter unterer Wert sollte bei wiederholter Messung abgeklärt werden, weil er langfristig dasselbe Risiko trägt.

Wie weit ist 117 zu 102 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 3 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 117 zu 102 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Die geringe Spanne von 15 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 3 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 102 und 117 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 15 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

80100120Systole 117 mmHgDiastole 102 mmHgPulsdruck 15 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 117 zu 102. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 117 zu 102

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 102 / 87 Hoch normal
-10 mmHg 107 / 92 Hypertonie Grad 1
-5 mmHg 112 / 97 Hypertonie Grad 1
Ihr Wert 117 / 102 Hypertonie Grad 2
+5 mmHg 122 / 107 Hypertonie Grad 2
+10 mmHg 127 / 112 Hypertonie Grad 3
+15 mmHg 132 / 117 Hypertonie Grad 3
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 117 zu 102 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 2
So zeigt ein Messgerät 117 zu 102 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert