Blutdruck 102 zu 87: Hoch normal

102 / 87 mmHg
Hoch normal
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180102DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011087
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hoch normal“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 102 zu 87 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hoch normal — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg102/87niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 102 zu 87 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

15 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
92 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Wie weit ist 102 zu 87 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 3 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 102 zu 87 tun sollten

Hoch-normal ist noch kein Bluthochdruck, aber die Stufe davor. Genau hier wirken Lebensstil-Maßnahmen am stärksten, weil noch keine Medikamente im Spiel sind.

Die geringe Spanne von 15 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 3 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 87 und 102 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 15 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

6080100120Systole 102 mmHgDiastole 87 mmHgPulsdruck 15 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 102 zu 87. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 102 zu 87

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 87 / 72 Optimal
-10 mmHg 92 / 77 Optimal
-5 mmHg 97 / 82 Normal
Ihr Wert 102 / 87 Hoch normal
+5 mmHg 107 / 92 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 112 / 97 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 117 / 102 Hypertonie Grad 2
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 102 zu 87 und WHO-Einstufung Hoch normal
So zeigt ein Messgerät 102 zu 87 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert