Blutdruck 138 zu 109: Hypertonie Grad 2

138 / 109 mmHg
Hypertonie Grad 2
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180138DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 360808590100110109
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 2“, der andere in „Hoch normal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 138 zu 109 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 2 — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg138/109niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 138 zu 109 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

29 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
119 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 138 zu 109: Hoher Druck bei kleiner Spanne

Beide Werte sind erhöht und liegen mit nur 29 mmHg eng beieinander — der untere Wert trägt hier den größeren Teil. Diese Konstellation findet sich häufiger bei jüngeren Betroffenen und wird gelegentlich unterschätzt, weil der obere Wert weniger dramatisch wirkt.

Wie weit ist 138 zu 109 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 1 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 138 zu 109 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Die geringe Spanne von 29 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 1 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 109 und 138 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 29 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

100120140160Systole 138 mmHgDiastole 109 mmHgPulsdruck 29 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 138 zu 109. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 138 zu 109

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 123 / 94 Hypertonie Grad 1
-10 mmHg 128 / 99 Hypertonie Grad 1
-5 mmHg 133 / 104 Hypertonie Grad 2
Ihr Wert 138 / 109 Hypertonie Grad 2
+5 mmHg 143 / 114 Hypertonie Grad 3
+10 mmHg 148 / 119 Hypertonie Grad 3
+15 mmHg 153 / 124 Hypertonie Grad 3
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 138 zu 109 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 2
So zeigt ein Messgerät 138 zu 109 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert