Blutdruck 159 zu 131: Hypertonie Grad 3

159 / 131 mmHg
Hypertonie Grad 3
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180159DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 360808590100110131
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 3“, der andere in „Hypertonie Grad 1“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

Mein Journal

Wo 159 zu 131 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 3 — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg159/131niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 159 zu 131 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

28 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
140 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 159 zu 131: Hoher Druck bei kleiner Spanne

Beide Werte sind erhöht und liegen mit nur 28 mmHg eng beieinander — der untere Wert trägt hier den größeren Teil. Diese Konstellation findet sich häufiger bei jüngeren Betroffenen und wird gelegentlich unterschätzt, weil der obere Wert weniger dramatisch wirkt.

Wie weit ist 159 zu 131 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 1 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 159 zu 131 tun sollten

Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe, wenn sich Werte dieser Höhe nach einigen Minuten Ruhe bestätigen. Bei Brustschmerz, Atemnot, Sehstörungen oder starken Kopfschmerzen wählen Sie den Notruf 112.

Die geringe Spanne von 28 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 1 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 131 und 159 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 28 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

120140160180Systole 159 mmHgDiastole 131 mmHgPulsdruck 28 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 159 zu 131. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 159 zu 131

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 144 / 116 Hypertonie Grad 3
-10 mmHg 149 / 121 Hypertonie Grad 3
-5 mmHg 154 / 126 Hypertonie Grad 3
Ihr Wert 159 / 131 Hypertonie Grad 3
+5 mmHg 164 / 136 Hypertonie Grad 3
+10 mmHg 169 / 141 Hypertonie Grad 3
+15 mmHg 174 / 146 Hypertonie Grad 3
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 159 zu 131 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 3
So zeigt ein Messgerät 159 zu 131 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert