Blutdruck 153 zu 60: Hypertonie Grad 1

153 / 60 mmHg
Hypertonie Grad 1
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180153DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011060
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 1“, der andere in „Optimal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 153 zu 60 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 1 — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg153/60niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 153 zu 60 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

93 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
91 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 153 zu 60: Isolierte systolische Hypertonie

Bei 153 zu 60 ist nur der obere Wert erhöht, der untere liegt im unauffälligen Bereich. Diese Form ist im höheren Lebensalter die häufigste und entsteht meist durch versteifte große Gefäße — erkennbar am Pulsdruck von 93 mmHg. Bei einer Spanne dieser Größe gilt sie als deutlich ausgeprägt und ist genauso behandlungsbedürftig wie ein beidseitig erhöhter Blutdruck.

Wie weit ist 153 zu 60 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 1 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 153 zu 60 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Der große Abstand von 93 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Für das Gespräch in der Praxis hilft ein Protokoll über eine Woche, morgens und abends je zwei Messungen.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 60 und 153 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 93 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140160Systole 153 mmHgDiastole 60 mmHgPulsdruck 93 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 153 zu 60. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 153 zu 60

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 138 / 45 Hoch normal
-10 mmHg 143 / 50 Hypertonie Grad 1
-5 mmHg 148 / 55 Hypertonie Grad 1
Ihr Wert 153 / 60 Hypertonie Grad 1
+5 mmHg 158 / 65 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 163 / 70 Hypertonie Grad 2
+15 mmHg 168 / 75 Hypertonie Grad 2
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 153 zu 60 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 1
So zeigt ein Messgerät 153 zu 60 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert