Blutdruck 150 zu 57: Hypertonie Grad 1

150 / 57 mmHg
Hypertonie Grad 1
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180150DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011057
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 1“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 150 zu 57 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 1 — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg150/57niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 150 zu 57 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

93 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
88 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 150 zu 57: Isolierte systolische Hypertonie

Bei 150 zu 57 ist nur der obere Wert erhöht, der untere liegt im unauffälligen Bereich. Diese Form ist im höheren Lebensalter die häufigste und entsteht meist durch versteifte große Gefäße — erkennbar am Pulsdruck von 93 mmHg. Bei einer Spanne dieser Größe gilt sie als deutlich ausgeprägt und ist genauso behandlungsbedürftig wie ein beidseitig erhöhter Blutdruck.

Wie weit ist 150 zu 57 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 3 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 150 zu 57 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Der große Abstand von 93 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 3 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 57 und 150 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 93 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140160Systole 150 mmHgDiastole 57 mmHgPulsdruck 93 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 150 zu 57. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 150 zu 57

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 135 / 42 Hoch normal
-10 mmHg 140 / 47 Hypertonie Grad 1
-5 mmHg 145 / 52 Hypertonie Grad 1
Ihr Wert 150 / 57 Hypertonie Grad 1
+5 mmHg 155 / 62 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 160 / 67 Hypertonie Grad 2
+15 mmHg 165 / 72 Hypertonie Grad 2
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 150 zu 57 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 1
So zeigt ein Messgerät 150 zu 57 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert