Blutdruck 140 zu 52: Hypertonie Grad 1

140 / 52 mmHg
Hypertonie Grad 1
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180140DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011052
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 1“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 140 zu 52 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 1 — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg140/52niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 140 zu 52 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

88 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
81 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 140 zu 52: Isolierte systolische Hypertonie

Bei 140 zu 52 ist nur der obere Wert erhöht, der untere liegt im unauffälligen Bereich. Diese Form ist im höheren Lebensalter die häufigste und entsteht meist durch versteifte große Gefäße — erkennbar am Pulsdruck von 88 mmHg. Bei einer Spanne dieser Größe gilt sie als deutlich ausgeprägt und ist genauso behandlungsbedürftig wie ein beidseitig erhöhter Blutdruck.

Wie weit ist 140 zu 52 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 1 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 140 zu 52 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Der große Abstand von 88 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Für das Gespräch in der Praxis hilft ein Protokoll über eine Woche, morgens und abends je zwei Messungen.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 52 und 140 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 88 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140160Systole 140 mmHgDiastole 52 mmHgPulsdruck 88 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 140 zu 52. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 140 zu 52

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-10 mmHg 130 / 42 Hoch normal
-5 mmHg 135 / 47 Hoch normal
Ihr Wert 140 / 52 Hypertonie Grad 1
+5 mmHg 145 / 57 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 150 / 62 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 155 / 67 Hypertonie Grad 1
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 140 zu 52 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 1
So zeigt ein Messgerät 140 zu 52 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert