Blutdruck 138 zu 49: Hoch normal

138 / 49 mmHg
Hoch normal
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180138DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011049
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hoch normal“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 138 zu 49 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hoch normal — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg138/49niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 138 zu 49 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

89 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
79 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Wie weit ist 138 zu 49 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 2 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 138 zu 49 tun sollten

Hoch-normal ist noch kein Bluthochdruck, aber die Stufe davor. Genau hier wirken Lebensstil-Maßnahmen am stärksten, weil noch keine Medikamente im Spiel sind.

Der große Abstand von 89 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 2 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 49 und 138 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 89 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140160Systole 138 mmHgDiastole 49 mmHgPulsdruck 89 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 138 zu 49. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 138 zu 49

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-5 mmHg 133 / 44 Hoch normal
Ihr Wert 138 / 49 Hoch normal
+5 mmHg 143 / 54 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 148 / 59 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 153 / 64 Hypertonie Grad 1
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 138 zu 49 und WHO-Einstufung Hoch normal
So zeigt ein Messgerät 138 zu 49 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert