Blutdruck 138 zu 121: Hypertonie Grad 3

138 / 121 mmHg
Hypertonie Grad 3
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180138DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 360808590100110121
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 3“, der andere in „Hoch normal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 138 zu 121 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 3 — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg138/121niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 138 zu 121 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

17 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
127 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 138 zu 121: Hoher Druck bei kleiner Spanne

Beide Werte sind erhöht und liegen mit nur 17 mmHg eng beieinander — der untere Wert trägt hier den größeren Teil. Diese Konstellation findet sich häufiger bei jüngeren Betroffenen und wird gelegentlich unterschätzt, weil der obere Wert weniger dramatisch wirkt.

Wie weit ist 138 zu 121 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 2 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 138 zu 121 tun sollten

Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe, wenn sich Werte dieser Höhe nach einigen Minuten Ruhe bestätigen. Bei Brustschmerz, Atemnot, Sehstörungen oder starken Kopfschmerzen wählen Sie den Notruf 112.

Die geringe Spanne von 17 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 2 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 121 und 138 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 17 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

100120140160Systole 138 mmHgDiastole 121 mmHgPulsdruck 17 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 138 zu 121. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 138 zu 121

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 123 / 106 Hypertonie Grad 2
-10 mmHg 128 / 111 Hypertonie Grad 3
-5 mmHg 133 / 116 Hypertonie Grad 3
Ihr Wert 138 / 121 Hypertonie Grad 3
+5 mmHg 143 / 126 Hypertonie Grad 3
+10 mmHg 148 / 131 Hypertonie Grad 3
+15 mmHg 153 / 136 Hypertonie Grad 3
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 138 zu 121 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 3
So zeigt ein Messgerät 138 zu 121 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert