Blutdruck 137 zu 56: Hoch normal

137 / 56 mmHg
Hoch normal
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180137DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011056
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hoch normal“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 137 zu 56 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hoch normal — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg137/56niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 137 zu 56 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

81 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
83 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Wie weit ist 137 zu 56 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 3 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 137 zu 56 tun sollten

Hoch-normal ist noch kein Bluthochdruck, aber die Stufe davor. Genau hier wirken Lebensstil-Maßnahmen am stärksten, weil noch keine Medikamente im Spiel sind.

Der große Abstand von 81 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 3 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 56 und 137 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 81 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140Systole 137 mmHgDiastole 56 mmHgPulsdruck 81 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 137 zu 56. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 137 zu 56

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 122 / 41 Normal
-10 mmHg 127 / 46 Normal
-5 mmHg 132 / 51 Hoch normal
Ihr Wert 137 / 56 Hoch normal
+5 mmHg 142 / 61 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 147 / 66 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 152 / 71 Hypertonie Grad 1
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 137 zu 56 und WHO-Einstufung Hoch normal
So zeigt ein Messgerät 137 zu 56 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert