Blutdruck 136 zu 58: Hoch normal

136 / 58 mmHg
Hoch normal
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180136DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011058
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der systolische (obere) Wert: er liegt in „Hoch normal“, der andere in „Zu niedrig (hypoton)“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 136 zu 58 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hoch normal — und zwar nur, weil der obere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg136/58niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 136 zu 58 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

78 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
deutlich erhöht — kann auf verminderte Gefäßelastizität hinweisen
84 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Wie weit ist 136 zu 58 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 2 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 136 zu 58 tun sollten

Hoch-normal ist noch kein Bluthochdruck, aber die Stufe davor. Genau hier wirken Lebensstil-Maßnahmen am stärksten, weil noch keine Medikamente im Spiel sind.

Der große Abstand von 78 mmHg zwischen beiden Werten ist dabei ein eigener Hinweis: Er entsteht meist durch nachlassende Elastizität der großen Gefäße und wird unabhängig vom oberen Wert mitbeurteilt.

Weil der obere Wert die Einstufung bestimmt, zählt bei der Verlaufskontrolle vor allem er — der untere Wert allein würde die Lage zu günstig erscheinen lassen.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 2 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 58 und 136 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 78 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich weit.

406080100120140Systole 136 mmHgDiastole 58 mmHgPulsdruck 78 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 136 zu 58. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 136 zu 58

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 121 / 43 Normal
-10 mmHg 126 / 48 Normal
-5 mmHg 131 / 53 Hoch normal
Ihr Wert 136 / 58 Hoch normal
+5 mmHg 141 / 63 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 146 / 68 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 151 / 73 Hypertonie Grad 1
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 136 zu 58 und WHO-Einstufung Hoch normal
So zeigt ein Messgerät 136 zu 58 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert