Blutdruck 115 zu 89: Hoch normal

115 / 89 mmHg
Hoch normal
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180115DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011089
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hoch normal“, der andere in „Optimal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 115 zu 89 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hoch normal — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg115/89niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 115 zu 89 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

26 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
98 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Wie weit ist 115 zu 89 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 1 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 115 zu 89 tun sollten

Hoch-normal ist noch kein Bluthochdruck, aber die Stufe davor. Genau hier wirken Lebensstil-Maßnahmen am stärksten, weil noch keine Medikamente im Spiel sind.

Die geringe Spanne von 26 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Weil bis zur nächsten Stufe nur 1 mmHg fehlen, entscheidet die Messqualität mit darüber, wo Sie am Ende eingeordnet werden — messen Sie über eine Woche morgens und abends je zweimal und nehmen Sie das Protokoll mit.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 89 und 115 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 26 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

80100120Systole 115 mmHgDiastole 89 mmHgPulsdruck 26 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 115 zu 89. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 115 zu 89

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 100 / 74 Optimal
-10 mmHg 105 / 79 Optimal
-5 mmHg 110 / 84 Normal
Ihr Wert 115 / 89 Hoch normal
+5 mmHg 120 / 94 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 125 / 99 Hypertonie Grad 1
+15 mmHg 130 / 104 Hypertonie Grad 2
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 115 zu 89 und WHO-Einstufung Hoch normal
So zeigt ein Messgerät 115 zu 89 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert