Blutdruck 108 zu 91: Hypertonie Grad 1

108 / 91 mmHg
Hypertonie Grad 1
SystoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 3105120130140160180108DiastoleniedrigoptimalGrad 1Grad 2Grad 36080859010011091
Ihre Werte auf der WHO/ESC-Skala — der höher eingestufte Wert bestimmt die Kategorie.

Hier führt der diastolische (untere) Wert: er liegt in „Hypertonie Grad 1“, der andere in „Optimal“ — bei unterschiedlichen Kategorien gilt medizinisch immer die höhere.

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Wo 108 zu 91 in der Klassifikation liegt

Ihr Punkt liegt im Feld der Hypertonie Grad 1 — und zwar nur, weil der untere Wert die Grenze überschreitet. Der andere läge noch im günstigeren Feld darunter.

keine messbare Kombination4050607080901001101206080100120140160180200diastolisch (unterer Wert) in mmHgsystolisch in mmHg108/91niedrigoptimalnormalhoch-normalGrad 1Grad 2Grad 3
Lage von 108 zu 91 in der WHO/ESC-Klassifikation. Die helle Fläche unten rechts markiert Kombinationen, die keiner echten Messung entsprechen.

Was Ihre Werte im Detail verraten

17 mmHg
Pulsdruck (Differenz)
niedrig — meist harmlos, bei Schwindel ärztlich einordnen lassen
97 mmHg
Mittlerer arterieller Druck
rechnerischer Durchschnittsdruck in Ihren Gefäßen

Besonderheit bei 108 zu 91: Isolierte diastolische Hypertonie

Bei 108 zu 91 ist nur der untere Wert erhöht. Diese seltenere Form kommt häufiger bei jüngeren Menschen vor; der kleine Abstand von 17 mmHg gehört zum Bild. Auch ein isoliert erhöhter unterer Wert sollte bei wiederholter Messung abgeklärt werden, weil er langfristig dasselbe Risiko trägt.

Wie weit ist 108 zu 91 von den Grenzwerten entfernt?

Ihr Wert liegt nur 2 mmHg von einer Kategoriegrenze entfernt. Bei dieser Nähe entscheidet die Messqualität über die Einstufung: Schon ein voller Harndrang, Sprechen während der Messung oder eine zu kleine Manschette verschieben das Ergebnis um 5–10 mmHg. Messen Sie an mehreren Tagen zur gleichen Zeit und vermeiden Sie die häufigsten Messfehler — erst der Durchschnitt mehrerer Tage trägt eine Einstufung.

Was Sie bei 108 zu 91 tun sollten

Werte in diesem Bereich gehören ärztlich beurteilt, wenn sie sich bei wiederholten Messungen an verschiedenen Tagen bestätigen. Einzelne hohe Werte nach Stress, Kaffee oder Anstrengung sind noch keine Diagnose.

Die geringe Spanne von 17 mmHg fällt hier mehr ins Gewicht als die Einzelwerte. Meist ist sie harmlos; zusammen mit Leistungsknick oder Luftnot gehört sie abgeklärt.

Hier bestimmt der untere Wert die Einstufung. Das ist typischer für jüngere Menschen und wird gelegentlich übersehen, weil der obere Wert unauffällig wirkt.

Für das Gespräch in der Praxis hilft ein Protokoll über eine Woche, morgens und abends je zwei Messungen.

Ihre Werte als Druckkurve

Zwischen 91 und 108 mmHg schwingt Ihr Druck bei jedem Herzschlag — 17 mmHg Unterschied, der Pulsdruck. Diese Spanne ist ungewöhnlich eng.

80100120Systole 108 mmHgDiastole 91 mmHgPulsdruck 17 mmHgVier Herzschläge: Höchstwert beim Auswurf, Tiefstwert in der Füllungsphase.
Druckverlauf über mehrere Herzschläge bei 108 zu 91. Die getönte Fläche ist der Pulsdruck.

So verschiebt sich die Einstufung rund um 108 zu 91

Blutdruck ist keine feste Zahl — er schwankt im Tagesverlauf. Die Tabelle zeigt, wie sich die Einordnung verändert, wenn beide Werte gemeinsam steigen oder sinken:

VeränderungWertEinstufung
-15 mmHg 93 / 76 Optimal
-10 mmHg 98 / 81 Normal
-5 mmHg 103 / 86 Hoch normal
Ihr Wert 108 / 91 Hypertonie Grad 1
+5 mmHg 113 / 96 Hypertonie Grad 1
+10 mmHg 118 / 101 Hypertonie Grad 2
+15 mmHg 123 / 106 Hypertonie Grad 2
Blutdruckmessgerät mit Anzeige 108 zu 91 und WHO-Einstufung Hypertonie Grad 1
So zeigt ein Messgerät 108 zu 91 an.

Benachbarte Werte

Vertiefen: passend zu Ihrem Wert