Rauwolfia

Die Pflanze, deren lateinische Bezeichnung Rauwolfia lautet, wird auch indische Schlangenwurzel genannt. Beheimatet in Asien findet sie traditionell Anwendung als Heilpflanze, insbesondere auch in der ayurvedischen Medizin.

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Ein Augsburger Arzt und Botaniker namens Leonhard Rauwolf stand für den Namen dieser zu den Hundsgiftgewächsen gehörenden Pflanze Pate. Der französische Botaniker Plunier nannte das Gewächs 1703 Rauwolfia serpentina.

Der immergrüne Strauch enthält Milchsaft und besitzt eine glatte weiße Rinde. Der für medizinische Zwecke zumeist vewendete Teil der Pflanze ist deren Wurzel.

Wie wirkt Rauwolfia gegen Bluthochdruck?

Bei wissenschaftlichen Untersuchungen wurde das Vorhandensein verschiedener Alkaloide in der Rauwolfia festgestellt. Die zwei wichtigsten Inhaltsstoffe dabei sind das Reserpin und das Rescinnamin.

Die in der Rauwolfia vorhandenen Wirkstoffe haben auf den menschlichen Körper unter anderem einen krampflösenden, einen

Rauwolfia als Heilpflanze

Rauwolfia als Heilpflanze

beruhigenden und stimmungsaufhellenden Effekt. Des weiteren wird von der Senkung des Blutdrucks durch die Einnahme von Präparaten aus Rauwolfia berichtet. Insbesondere bei einem stressbedingten Bluthochdruck wird die Rauwolfia mit großem Erfolg angewendet.

Durch die Wirkung der Alkaloide tritt eine Beruhigung des zentralen Nervensystems ein und dadurch wird auch der Blutdruck gesenkt. In Indien wird die Rauwolfia traditionell als Tee getrunken und selbst von Mahatma Gandhi ist überliefert, dass er diesen Tee zur Beruhigung genossen hat.

Die Rauwolfia ist geradezu der Klassiker unter den natürlichen Mitteln gegen einen zu hohen Blutdruck.

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